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- 16.7.2010: Hundelexikon 1 - der Deutsche Schäferhund
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Hundelexikon 1 - der Deutsche Schäferhund
Die beliebteste Hunderasse in Deutschland ist der Schäferhund. Er ist gelehrig und sieht im Menschen schnell seinen besten Freund - wenn man das Vertrauen des Hundes nicht zerstört! Bei der Erziehung des Deutschen Schäferhundes stehen Liebe, Konsequenz und in allererster Hinsicht positive Verstärkung im Vordergrund. Zwang bei der Erziehung des Schäferhundes ist mindestens umstritten und aus unserer Sicht überhaupt nicht notwendig. Mit Futterbehlohnung und Spielzeug erreicht man viel mehr!
Dabei sollte man allerdings auch berücksichtigen, daß ebenso wie der Mensch auch der Schäferhund eine Kindheit hat und man darf ihn nicht von Kleinauf überfordern - Geduld ist für den Erziehungserfolg absolut notwendig.
Wer daher noch nie einen Hund erzogen hat, sollte aus unserer Sicht zunächst selbst die Schulbank drücken - wenn Ihr wollt, bei uns in der Boddener Hundeschule. Nicht der Hund ist unwillig - das Problem steht meist am anderen Ende der Leine.
Wer sich überlegt, sich einen Deutschen Schäferhund zuzulegen, sollte wissen, daß dieser Hund von Natur aus sehr aktiv ist und sehr bewegungsfreudig. Lange Spaziergänge bei jedem Wetter sind ein Muß und damit der Hund sich nicht langweilt, sollte man sich durchaus überlegen, sich ein gemeinsames Mensch-Hund-Hobby zuzulegen.
Der Schäferhund will nicht nur Bewegung, auch geistige Herausforderungen werden gerne angenommen. Nicht umsonst arbeiten auch Zoll, Polizei und andere Behörden gerne mit dem Schäferhund als Diensthund. Und natürlich kommt er auch als Hütehund und Blindenhund zum Einsatz. Um den Schäferhund nicht zu unterfordern, sollte man sich durchaus überlegen, ob man nicht an Wettbewerben der Deutsche Schäferhunde e.V. teilnimmt oder vielleicht auf die Teilnahme an Agility-Wettbewerben trainiert.
Nicht zur Abschreckung, aber zur Bewußtmachung, was mit einem Schäferhundwelpen auf den Halter in Spe zukommt:
Der Welpe macht Ärger, er wird zu Anfang seine Bedürfnisse in der Wohnung verrichten, er wird irgendwann einmal Durchfall haben, er wird sich auch mal übergeben. Ausserdem wird er Sachen kaputt machen und der Schäferhundwelpenhalter wird das Putzen lernen. Man muß mit dem Kleinen alle zwei Stunden mal vor die Tür. Gleichzeitig zahlt man Steuern (regional unterschiedlich, so um die 150 € im Jahr), eine Impfung kostet ca. 50 €, für Futter braucht man ca. 1 € am Tag. Leine, Halsband und Napf sind Einmalkosten, ein Kurs in der Boddener Hundeschule kostet nach Aufwand.
Eine Liste mit Züchtern, wo man guten Gewissens einen Schäferhundwelpen kaufen kann, findet Ihr hier.